Methodik

Eigenbluttherapie – PRP (Plättchenreiches Plasma) bei Arthrose der Gelenke, Sehnenpathologien und Muskelfunktionsstörungen

Bei der Eigenbluttherapie entnimmt man dem Patienten Blut und bereitet dieses auf.Durch Zentrifugierung entsteht hochkonzentriertes plättchenreiches Plasma, welches in die Gelenke und an Sehnenansätze zurückgegeben wird.Dieses leukozytenarme Plasma enthält thrombozyten-reiches Material und Wachstumsfaktoren, welches regenerative Prozesse anregt. Dieses ist auch durch Studien belegt.Mit der PRP ist eine Behandlung von Gelenkbeschwerden und chronischen Sehnenansatzbeschwerden möglich.

Diese Therapie wird zur Zeit von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und stellt dementsprechend eine Selbstzahlerleistung dar.

Bitte informieren sie sich beim Praxispersonal und beim behandelnden Arzt/Ärztin.

Anwendung

Autologe Behandlungsmethoden (Eigenbluttherapie) (PRP bei chronischen Rückenschmerzen)

Volkskrankheit Nr. 1 laut Studienlage im Rahmen der deutschen Rückenschmerzstudie leiden 85% der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen.

Jede 4. Frau und jeder 6. Mann leiden in 12 Monaten mindestens einmal an Rückenschmerzen, die sich unter Umständen über Monate oder Jahre chronifizieren.

Ursache dieser Rückenschmerzen sind häufig chronisch entzündliche oder degenerative Prozesse, des Weiteren Arthrosen, Tendiopathien, Ligamentosen und Verletzungen des Muskelapparates aufgrund von sportlichen Tätigkeiten.

Hierbei hat sich in den letzten Jahren dieInflitrationstherapie mit Eigenblut (PRP = plateled rich plasma) als Studienstabil herausgestellt. Sodass die Studienlage hier relativ gut ist und signifikante Studien belegen, dass die Rückenschmerzen über Monate und teilweise über Jahre bei regelmäßiger Anwendung einer PRP-Behandlung zurückgehen und deutlich weniger auftreten.




Wirkungsweise

Das Wirkprinzip der PRP beruht auf Plättchen reichem Plasma, auf der Biologie der Blutplättchen (Thrombozyten). Diese sind zelluläre Bestandteile des Blutes und haben keinen Zellkern. Dadurch haben sie eine geringere Größe und können durch Zentrifugieren mit der wässrigen Phase des Blutes separiert werden. Dieses gewonnene separierte Zellplasma der Patienten enthält eine Vielzahl an Vesikeln, die einer aktuellen Studie nach 120 verschiedenen Molekülen zu folgen, für die Zell- und Geweberegenerationsprozesse verantwortlich sind. Die physiologische Funktion der regenerativ wirkenden Moleküle reicht von einem antientzündlichen Effekt und darüber hinaus zu katabolen Prozessen. Die physiologischen Funktionen der einzelnen regenerativ wirkenden Moleküle reichen hierbei von antientzündlichen Effekten und der daraus resultierenden Blockade des katabolen Prozesses über Immunmodulation bis zu den anabolen Prozessen, die durch Wachstumsfaktoren forciert werden.

Anwendungsmöglichkeit am menschlichen Skelettsystem ist sehr vielfältig. Hierbei können mehrere Erkrankungen in Bereich der Wirbelsäule, die Schmerzen verursachen behandelt werden. Des Weiteren ist die PRP für jede Art von Gelenk durchführbar, das Gleiche gilt für Sehnen und Muskelansätze.

Hierbei spielen antientzündliche Prozesse und Wachstumsfaktoren eine große Rolle, die zu generalisierter Regeneration der Gewebe führen. Auch hier ist die Studienlage stabil.